Beteiligte PodiumsdiskussionAnlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in NRW fand am 28.03.2017 in unserem KULTURcafé im Mulvany Berufskolleg eine Podiumsdiskussion statt. Rund 80 wahlberechtigte Schülerinnen und Schüler aus den Oberstufenklassen der Fachoberschule und den Mittelstufen des kaufmännischen Assistenten nahmen an der Podiumsdiskussion teil. Zuvor haben die teilnehmenden Klassen im Politikunterricht die Wahlprogramme analysiert und Fragen für die Runde vorbereitet.

 

Neben den Landtagsabgeordneten Alexander Vogt (SPD) und Thomas Nückel (FDP) waren mit Sven Rickert (CDU) und Raoul Roßbach (Bündnis 90/Die Grünen) zwei Politiker vertreten, die für einen Sitz im Landtag kandidieren. Von der Piratenpartei war Michael James Eilebrecht zugegen, der in der Bezirksvertretung der Stadt Herne aktiv kommunale Politik betreibt.
Schüler ModeratorenModeriert wurde die Podiumsdiskussion von den Schülern Robin Foth (HBFG11A) und Rasim Celik (KABO1), die ebenfalls auf kommunaler Ebene aktive Politik betreiben.
Nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmer war im ersten Teil die Sicherheitspolitik Gegenstand der Podiumsdiskussion. Dabei wurden die unterschiedlichsten Ansichten diskutiert, ob und wie mehr Polizisten für mehr Sicherheit sorgen und welchen Beitrag die Kameraüberwachung leisten könnte. Es entstand ein breites Meinungsspektrum zwischen den Parteien, für und gegen Kameraüberwachung im öffentlichen Raum. Letztendlich helfe eine Kameraüberwachung nicht, wenn die Person vermummt sei, allerdings könnte sie der Abschreckung dienen. Es bestand Konsens darüber, dass mehr Polizisten im Land NRW eingestellt werden müssten. Außerdem wurde sich erneut für die Öffnung des mittleren Dienstes für Realschulabgänger ausgesprochen. rege DiskussionAuch hier waren sich alle einig, dass sich eine Investition in das technische Equipment bei der Polizei lohnen würde, um besser gegen Kriminelle vorzugehen.

Im zweiten Teil stand die Bildungspolitik im Fokus der Runde und es wurde heftig über das Thema G8 und G9, also Abitur nach 12 und nach 13 Jahren diskutiert. Konsens herrschte bei dem Punkt G8, dass viele Schulen überrannt würden, da es kaum Kapazitäten oder Lehrmittel gebe, um G8 sinnvoll umzusetzen. Mittlerweile etabliere sich G8 und fände neben Kritikern auch Befürworter bei der Elternschaft. Grundsätzlich waren alle Parteien dafür, dass die Schulen selbst entscheiden sollten, welche Form des Abiturs sie anbieten. Gefahren sind durchaus der Qualitätsverlust der Bildung und der starke Druck auf die jungen Erwachsenen. Wie Wolfgang Goethe bereits sagte, sollten Eltern ihren Kindern Wurzeln und Flügel zum Fliegen verleihen und ihnen nicht ihre eigene Meinung aufzwingen.
Gegen Ende der zweistündigen Podiumsdiskussion wurde viel gesprochen, gelacht und debattiert. Viele Themen kamen aufgrund der intensiven Diskussion leider nicht zur Sprache, jedoch erhielten die Schülerinnen und Schüler im KULTURcafé die Möglichkeit, mit den Politikern über die Politik zu diskutieren. Sie erhielten einen ersten Einblick in die Wahlprogramme und Vorhaben der Parteien. Sie wurden von allen Politikern motiviert, wählen zu gehen und so am politischen Geschehen mitzuwirken. Am Ende sprach Herr Wiering, Abteilungsleiter für den Bildungsgang Wirtschaftsgymnasium, einige Abschlussworte und wies als Alternative zu G8 und G9 auf das Abitur an unserem Berufskolleg hin. Hier könnten Schülerinnen und Schüler ebenfalls das Abitur nach drei Jahren (mit wirtschaftlichem Schwerpunkt) erlangen.aufmerksame Zuhörer
Die Podiumsdiskussion wurde um 13:00 Uhr beendet. Während einige Schülerinnen und Schüler zurück in den Unterricht gingen, haben andere in einer lockeren Runde mit den Politikern noch Kaffee getrunken, weiter diskutiert und Anregungen für zukünftige Projekte eingeholt. In den Gesprächen wurden wir ermutigt, weitere Veranstaltungen in der Schule zu organisieren, um den Dialog mit der Politik zu intensivieren und unserer Meinung ein Gehör zu verschaffen.

Güngör moderiertAn dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den politischen Parteien für ihre Teilnahmen bedanken. Nicht vergessen möchten wir Herrn Fuat Güngör vom EKI-Team und Studienreferendar Herrn Max Schulte, die unserer Bitte gefolgt sind und die Podiumsdiskussion organisiert haben.

Text: Rasim Celik, Sanida Besic (KABO1)

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