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Über uns

Preistraegerinnen DeutscheWelle
Bei einem von der Deutschen Welle in Bonn durchgeführten journalistischen Wettbewerb zum Thema „Polenhilfe“ landeten zwei Teams des BK Herne mit ihren sehr unterschiedlich gestalteten, aber in ihrer jeweiligen Qualität herausragenden Arbeiten gemeinsam auf dem ersten Platz unter den Teilnehmenden aus ganz NRW. Ein weiterer erster Platz ging an ein Team aus Polen, wo der Wettbewerb ebenfalls ausgeschrieben war.

Das Projekt unter der Federführung von Barbara Cöllen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die einmalige Solidaritätsaktion, die Anfang der 1980er Jahre Deutschland und Polen verband, aufzuarbeiten und ein bisschen mehr in den historischen Blickpunkt zu rücken.

Ihre Projektidee gehört zu den landesweit 18 Projekten, die die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Dr. Angelica Schwall-Düren, in diesem Jahr unter dem Leitgedanken der deutsch-polnischen Freundschaft ausgezeichnet hat.

Die beiden Teams des BK Herne gingen dabei die Aufgabe sehr unterschiedlich an: Ein Team (Zerrin Cinar, Tessa Engelbrecht, beide HBFG 12, und Janine Reiber, FOS 13) gestaltete ein Photobuch, in dem Originalphotos der Zeit, Zeitzeugenberichte und vielerlei Hinweise auf den historischen Kontext Eingang fanden.

Die andere Gruppe (Anna Burkhardt, Nina Döring, Anika Haus, alle HBFG 11) erstellte einen Internet-Blog zum Thema, der ebenfalls Aussagen von Zeitzeugen enthält, aber auch Ergebnisse einer von den Schülerinnen selbst gestalteten und durchgeführten Umfrage.

Preistraegerinnen Projekt Polenhilfe
Was der Jury besonders gefallen hat an den Beiträgen aus Herne war die so entstandene Verbindung aus old school und new school, aus geschichtlicher Authentizität und Perspektivblick in die Zukunft.

Im Rahmen einer Feierstunde bei der Deutschen Welle in Bonn erhielten die Schülerinnen nun aus der Hand der neuen Chefredakteurin, Ute Schaeffer, ihre Urkunden, Sachpreise und die Zusage, dass sie aus ihren Erkenntnissen bei der Deutschen Welle eine Sendung produzieren dürfen.

Beide Gruppen berichten unten über ihre Arbeit – und auch die Ergebnisse können auf unserer Homepage (PolenhilfeDigital) bzw. unter der Adresse http://polenhilfe.blogspot.de/2012/05/das-projekt.html bestaunt werden.

PolenhilfeDigital_1_4.pdf

PolenhilfeDigital_5_8.pdf

PolenhilfeDigital_9_12.pdf

PolenhilfeDigital_13_16.pdf

PolenhilfeDigital_17_20.pdf

Herzlichen Glückwunsch unseren Preisträgern!

Christopher Wulff

Erfahrungsbericht über das Projekt Polenhilfe – Tessa, Zerrin, Janine (Photoalbum)

Es war wohl die schwierigste Aufgabe für uns, einen Anfang zu finden. Nach dem Workshop in Bonn hatten wir zahlreiche Ideen und eine ungefähre Vorstellung davon, wie das Resultat am Ende aussehen sollte. Wir waren inspiriert von den Dingen, die uns dort gezeigt worden waren, und hatten ein Ziel vor Augen.

„Findet Zeitzeugen und gelangt so an Informationen.“ Es war ein klar formulierter Auftrag, der uns gleich zu Beginn unserer Arbeit vor ein Rätsel stellte. Wo bekommt man diese Zeitzeugen innerhalb so kurzer Zeit her? Schließlich blieben uns nur wenige Wochen um Zeitzeugen zu finden, diese zu befragen und alle Informationen zu verarbeiten. Also wurden zunächst Ausschreibungen an die schwarzen Bretter in Seniorenheimen geheftet. Mit dem Ergebnis, dass uns niemand weiterhelfen konnte. Niemand hatte das Wort „Polenhilfe“ zuvor schon einmal gehört und niemand hat sich gemeldet. Auch innerhalb unserer Familien war die Thematik weitgehend unbekannt, sodass wir unsere Suche ändern mussten. Wir haben uns vorher schier den Kopf darüber zerbrochen, wie man Zeitzeugen finden kann und haben viel zu weit gedacht. Denn wie so oft findet man das, was man sucht, direkt vor der eigenen Haustür. So kam es, dass man plötzlich an den polnischen Nachbarn gedacht hat, und auch die Familie eines polnischen Freundes musste unter unserer Neugier leiden. Doch alle haben uns mit offenen Armen empfangen und uns mit Freude über die damaligen Ereignisse und die Hilfspakete berichtet; über die Veränderungen, die mit den Paketen aus Deutschland einhergingen. Wir haben also Interviews geführt, die vielen Informationen ausgewertet und eben diese in Form von Texten und Briefen verarbeitet. Die ursprüngliche Idee, ein Tagebuch mit Berichten anzulegen, entwickelte sich weiter zu einer Art Fotoalbum. Ein Fotoalbum mit Bildern der Zeitzeugen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen. Wir wollten, dass die Leute erfahren, wer uns die Informationen gegeben hat. Eine rein sachliche Berichterstattung wäre den Emotionen während der Interviews ohnehin nicht gerecht geworden. Genau diese Emotionen haben wir auch als Grundlage für die im Album enthaltenen Briefe genutzt. Briefe, die wir aus der Sicht der Zeitzeugen an die Absender der Pakete geschrieben haben. Zu Beginn des Fotoalbums, dem wir den Namen „Paketbuch“ gaben, findet man außerdem eine Collage, die in die Thematik einführen soll. Allerdings muss man an dieser Stelle auch zugeben, dass die Umsetzung deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als wir erwartet hatten und die Zeit bei diesem Projekt ein bedeutender Faktor war. Dennoch haben wir es geschafft, unser Paketbuch rechtzeitig zum vorgegebenen Termin fertigzustellen und abzusenden.

Es war sicherlich nicht leicht die Zeitzeugen zu finden, doch gelohnt hat es sich absolut. Nicht nur für unser Projekt, sondern auch persönlich. Man trifft auf interessante Menschen, die eine beschwerliche Zeit miterlebt und durch die Pakete neue Hoffnung geschöpft haben. Sie waren dankbar. Und diese Dankbarkeit, die sich noch heute in den Augen der Menschen widerspiegelt, entschädigt für jeden Aufwand.

Erfahrungsbericht über das Projekt Polenhilfe – Anna, Nina, Anika (Internetblog)

Die Arbeit an dem Projekt hat uns großen Spaß gemacht.

Die Suche nach einer geeigneten Idee begann schon auf der Heimreise aus Bonn. Wir saßen im Zug und diskutierten darüber, welches Medium wir für die Darstellung unserer Ergebnisse benutzen wollen, wie wir es schaffen können, Zeitzeugen zu finden, wer welchen Teil der Arbeit übernimmt, und ob wir das Ganze überhaupt aufteilen wollen.

Auch die ersten Tage nach dem Besuch der Deutschen Welle verbrachten wir damit, uns erste Gedanken zu machen.

Nachdem wir das Internet als Darstellungsmedium ausgewählt hatten, begannen wir damit, in unserer Stadt nach Zeitzeugen zu suchen. Wir schrieben Krankenhäuser und Altenheime an, telefonierten mit verschiedenen Gemeinden, kontaktierten Zeitungsredaktionen und Bibliotheken, um schließlich im eigenen Bekanntenkreis fündig zu werden. Wir vereinbarten Interviewtermine mit unseren Zeitzeugen und entwickelten einen Umfragebogen, welchen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule ausfüllten

Die Gespräche mit den Zeitzeugen waren sehr emotional, und dass wir uns die Geschichten dieser Menschen anhören durften, empfinden wir im Nachhinein als das Schönste und Wichtigste, was uns die Teilnahme an diesem Projekt ermöglicht hat.

Nachdem unsere Mitschüler befragt und unsere Zeitzeugen interviewt waren, begannen wir damit, unsere Informationen zu Texten zu verarbeiten.

Wir teilten uns die Arbeit auf, sodass jeder von uns zwei bis drei Texte schrieb.

Im letzten Arbeitsschritt gestalteten wir dann unsere Internetseite, auf der wir die Ergebnisse unserer Arbeit zeigen. Hier begann der anstrengende Teil unserer Arbeit. Da noch niemand von uns so eine Homepage erstellt hatte, hatten wir mit einigen Problemen zu kämpfen.

So arbeiteten wir eine ganze Nacht lang an der Gestaltung dieser Internetseite, ehe wir das Ergebnis aus ca. 30 Tagen diskutieren, recherchieren, planen, Planungen umwerfen, interviewen und schreiben endlich nach Bonn schicken konnten.

Anika Haus

 

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