Am 27. und 29. April 2026 nahmen zwei Klassen der Höheren Berufsfachschule im Rahmen des Kulturcafés an einem interaktiven Online-Workshop des Projekts „eBert“ der Friedrich-Ebert-Stiftung teil. Ziel des Workshops war es, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken und sie für den kritischen Umgang mit digitalen Informationen zu sensibilisieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen im digitalen Raum, insbesondere die Verbreitung von Desinformation, der Umgang mit sozialen Medien sowie die Bedeutung demokratischer Werte im Internet.
Anhand praxisnaher Beispiele und interaktiver Übungen erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.
Laura Hannig, die Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung gestaltete die beiden Workshop-Termine abwechslungsreich und dialogorientiert. Durch den Einsatz digitaler Tools wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv eingebunden, sodass ein lebendiger Austausch entstand. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Möglichkeit, konkrete rhetorische Strategien zur Entlarvung von Fake News, zur adäquaten Gegenrede gegen Hetze im Netz und zur reflektierten Nutzung sozialer Netzwerke zu entwickeln. „Vielleicht traue ich mich jetzt, mich aktiv gegen Hassbotschaften zu wehren!“, bemerkte eine Schülerin in der abschließenden Reflexionsrunde.
Die Teilnahme am eBert-Workshop stellte für die Klassen eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht dar. Sie förderte nicht nur die digitale Urteilsfähigkeit, sondern stärkte auch das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung im digitalen Zeitalter.
Ein großes Dankeschön an die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Referentin Laura Hannig für die gelungene Durchführung der Workshops!
Text und Fotos: Barbara Koßmann











